Dubai

Wie beeinflusst die Globalisierung Unternehmensstrukturen?

Wie beeinflusst die Globalisierung Unternehmensstrukturen? http://www.visitdubai.com/de/articles/globalisation-and-company-structure 20161024T155311:636129211913900237 20161108T185412:636142280528345842 Geschäfte und Investitionen Für globale Unternehmen, die expandieren wollen, sind neue Märkte essenziell. Es kann jedoch ein lokalisiertes Geschäftsmodell notwendig sein, um organisatorische und Führungsherausforderungen erfolgreich zu meistern. Gründe, warum Unternehmen im Fall einer Expansion ihre globale Unternehmensplanung überdenken müssen

Für globale Unternehmen, die expandieren wollen, sind neue Märkte essenziell. Es kann jedoch ein lokalisiertes Geschäftsmodell notwendig sein, um organisatorische und Führungsherausforderungen erfolgreich zu meistern.


Zusammenfassung


1. Änderungen des Geschäftsmodells für Wachstumsmärkte wie Dubai

2. Was passiert, wenn Firmen den internationalen Markt betreten?

3. Wie Unternehmen ihre globale Unternehmensplanung überdenken


Es ist ganz klar, dass die Führungskräfte wichtiger internationaler Unternehmen den Wachstumsmärkten in Asien, Afrika und Lateinamerika eine große Bedeutung für die Zukunft beimessen.

Aus diesem Grund haben viele Unternehmen Firmensitze und sogar Hauptgeschäftsstellen außerhalb der entwickelten Märkte gegründet und diese in mittelgroßen Städten der Schwellenländer angesiedelt.

Aber was passiert mit Unternehmen, die sich internationalisieren?

Unternehmen binden sich oft maßgeblich. Dieser Trend lässt sich gut in Dubai beobachten. Hier besteht ein konkurrenzloser Zugang zu Kunden in Afrika, Südasien und Europa.

Viele Fortune-500-Unternehmen haben inzwischen ihren Hauptsitz in Dubai. Einigen Schätzungen zufolge gilt dies für bis zu 70 Prozent der 100 wichtigsten Fortune-Firmen.

Unternehmen, die sich für einen Sitz in Dubai entscheiden, trennen nur maximal vier Flugstunden von Märkten mit über zwei Milliarden Menschen.

in-article-Frits-van-Paasschen-Getty

Der ehemalige Geschäftsführer von Starwood Hotels, Frits van Paasschen, verlagerte den Hauptsitz des Konzerns einst für einen Monat nach Dubai, einen von Starwoods erfolgreichsten Märkten, mit dem Ziel, eine internationalere Firmenphilosophie zu schaffen.

„Wir sind hier, um in eine der dynamischsten Regionen der Welt einzutauchen und unser globales Geschäft durch ein scharf eingestelltes regionales Objektiv zu betrachten“, schrieb van Paasschen in der Harvard Business Review.

„Während wir hier sind, ist Dubai der Knotenpunkt für unsere eigenen Reisen nach Saudi Arabien, Kuwait, Kasachstan, den Libanon, Katar und Indien“, so Paasschen.

„Unser Standortwechsel ist darauf ausgerichtet, uns zu einer globalen, ‚multi-regionalen‘ Denkweise zu verhelfen.“

Wie für Starwood erweist es sich für viele globale Firmen als geschäftlich sinnvoll, ihren Standort in rapide wachsende neue Märkten wie Dubai zu verlegen.

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert, dass die zehn am schnellsten wachsenden Wirtschaftssysteme der Welt dieses Jahr Schwellenländer sein werden.

Bis 2025 werden Schwellenländer schätzungsweise für 50 Prozent der weltweiten Konsumausgaben (25 Trillionen USD) verantwortlich sein.

Für Halliburton, einen riesigen Anbieter von Ölfeld-Dienstleistungen, der 2007 einen zweiten Hauptsitz in Dubai eröffnet hat, war die Lage der Stadt von zentraler Bedeutung für die globalen Expansionspläne des Unternehmens.

„Früher waren wir eine amerikanische Firma, die im Ausland arbeitete. Ich wollte Halliburton in ein globales Unternehmen verwandeln“, so Geschäftsführer David Lesar zum Wall Street Journal.

„Wir müssen verstehen, wie in verschiedenen Kulturen der Welt Geschäfte abgeschlossen werden, und dementsprechend auftreten und handeln.“

Doch der McKinsey-Berater Martin Dewhurst, der hunderte Führungskräfte zu diesem Thema befragt hat, macht darauf aufmerksam, dass ein Standortwechsel in Wachstumsmärkte die globale Leistung einer Firma in Frage stellen kann.

Letztendlich könnte das bedeuten, dass regionale Unternehmen mit eigenen, konkurrierenden Marken besser als ihre globalen Rivalen aufgestellt sind.

Um diese Herausforderung zu meistern, sollten die Manager globaler Firmen laut Herrn Dewhurst auf mehrere wiederkehrende Probleme achten.

Geschäftliches

„Eine globale Aufstellung liefert klare strategische Vorteile: die Fähigkeit, auf neue Abnehmermärkte, neue Zulieferer und neue Partner zuzugreifen“, so Dewhurst. „Aber Globalität bringt auch strategische Herausforderungen mit sich … Besonders bei der Bereitstellung von Prozessen zur Strategie-Entwicklung und Ressourcenverteilung kann es aufgrund der wachsenden Vielfalt von Märkten, Kunden und Kanälen zu Schwierigkeiten kommen.“

In der Praxis bedeutet das, dass Konkurrenten aus der Region, die nicht über die komplexen internen Managementstrukturen globaler Unternehmen verfügen, den regionalen Markt und die Bedürfnisse der Kunden oft besser verstehen.

Eine zentrale Herausforderung eines globalen Unternehmens in Wachstumsmärkten ist die grundsätzliche Spannung zwischen „lokal“ und „zentral“, zwischen „lokalisieren“ und „zentralisieren“.

Diese Spannung manifestiert sich besonders in den marktübergreifend genutzten Funktionen eines globalen Unternehmens: Personalabteilung, Finanzwesen und Marketing.

In diesen Bereichen könnte ein globales Unternehmen aufgrund marktübergreifend genutzter Back-Office-Funktionen von Skaleneffekten profitieren.

Aber dies ist in der Praxis nicht immer der Fall.

Anstatt ihre vorhandenen Vorzüge und Fähigkeiten in diesen Bereichen gemeinsam zu nutzen, stellen viele Unternehmen fest, dass sie ihr Marketing lokalisieren, ihre Produkte individuell auf die Kunden vor Ort abstimmen und sogar ihre Forschungs- und Entwicklungsprogramme anpassen müssen.

Viele Führungskräfte denken zum Beispiel, dass es schwierig ist, das Potential einer vielfältigen globalen Belegschaft mit unterschiedlichen Kenntnissen und Fähigkeiten voll auszuschöpfen.

„Gleichzeitig finden viele Firmen, dass es eine große Herausforderung ist, talentierte Mitarbeiter in Wachstumsmärkten einzusetzen und zu entwickeln“, so Dewhurst.

Weniger als die Hälfte aller Führungskräfte von 17 globalen Firmen sagten in einem Interview, dass sie in der Lage seien, „Prozesse hinsichtlich Personalbeschaffung, Mitarbeiterbindung, Training und Entwicklung effektiv auf unterschiedliche Länder abzustimmen“.

Einigen Schätzungen zufolge kommen lediglich 15 Prozent der Geschäftsführer von Fortune-500-Firmen aus einem anderen Land als dem Basisland. Zudem saßen viele leitende Angestellte oft nicht in den Wirtschaftssystemen, die in Zukunft starke Verkaufszahlen versprechen.

Firmen wie Starwood scheinen viele der von McKinsey identifizierten Herausforderungen antizipiert zu haben.

Der Konzern ist ein globaler Branchenführer für Luxushotel- und -resortmarken wie W, Sheraton, Westin und St Regis; und die Verheißung der Schwellenländer bewirkt eine Änderung seiner globalen Betriebsabläufe.

„Die Globalisierung verändert notgedrungen die Denkweise der Unternehmen. Es entwickelt sich ein neuer Führungsstil. In einer „flachen“ Welt denken wir nicht darüber nach, ob wir zentralisiert oder dezentralisiert sind“, so van Paasschen.

„Unsere Standortwechsel helfen uns dabei, unsere Firma neu auszurichten, neue Dialoge zu eröffnen, intelligentere Entscheidungen zu treffen und bessere Ergebnisse zu erzielen.“ Der Geschäftsführer der Firma Halliburton brachte ähnliche Überlegungen zum Ausdruck.

„Mein Büro wird sich in Dubai befinden und ich werde unsere gesamten weltweiten Operationen von dort aus steuern“, so Lesar auf einer Konferenz in Bahrain.

„Die östliche Hemisphäre ist ein Markt, der stärker auf Explorations- und Produktionsmöglichkeiten ausgerichtet ist. Indem wir unser Geschäft hier erweitern, erhöht sich die Balance von Halliburtons Gesamtportfolio.“

Trotz der Flexibilität und des Erfolgs vieler globaler Firmen bleiben die Probleme, mit denen internationalisierende Unternehmen konfrontiert sind, bestehen.

„Für immer mehr Unternehmen nimmt der Druck der Globalisierung stetig zu, was zu zusätzlichen organisatorischen und Führungsherausforderungen führen könnte, die wir noch nicht ausreichend verstehen“, so Dewhurst .

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German Dubai Corporation of Tourism & Commerce Marketing

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