Dubai

Dubais digitale Revolution

Vorausschauendes Abfallmanagement, energieeffiziente Gebäude, Umweltüberwachung und anforderungsabhängige Ampelsteuerungen − das Internet der Dinge macht es möglich


Dubai pflegt eine große Leidenschaft für digitale Technologien. In der nächsten Phase der digitalen Revolution bringt das Internet der Dinge nachhaltige Veränderungen des Stadtlebens mit sich.

Das Internet der Dinge soll es Menschen ermöglichen, ihre physische Umgebung über Sensoren und Netzwerke zu steuern. Der Wert dieser Entwicklung könnte laut einem neuen Bericht von McKinsey&Company zwischen 3,9 und 11,1 Billionen US-Dollar liegen.

Im Rahmen seiner Smart-Government- und Smart-City-Projekte versucht Dubai, das Potenzial des Internets der Dinge nutzbar zu machen. Dabei wird die Stadt von führenden Technologieunternehmen in den Freihandelszonen Dubais unterstützt.

Bereits jetzt verfügt Dubai über die beste Mobilfunkabdeckung der Welt, eine der höchsten Marktdurchdringungen für Smartphones und ein hervorragendes Telekommunikationssystem.

Wie es sich für eine echte Smart City gehört, entstanden an verschiedenen Orten in Dubai über 200 WLAN-Zonen mit kostenlosem Internetzugang − selbst am Strand haben die Menschen Zugang zum Internet sowie zu Behördendiensten und Informationen.


Smart-Palm-Sun-Beds-01

Im Network Readiness Index des World Economic Forum rangiert Dubai auf Platz 24 von 148 Ländern. Dieser Index misst die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik, die regulatorischen Rahmenbedingungen und die Auswirkung digitaler Technologie auf die Wirtschaft.

Durch das Internet der Dinge wird Dubai, das schon jetzt als IKT-Hochburg des Nahen Ostens gilt, zu einem Zentrum für digitale Experimente großer IT-Unternehmen, die neue Anwendungsfelder für ihre Produkte und Ideen suchen.

Das Internet der Dinge soll es Menschen ermöglichen, ihre physische Umgebung über Sensoren zu steuern, die mit Netzwerken und Computern verbunden sind.

Diese Sensoren erheben außerordentliche Datenmengen, die analysiert werden und vielfältige Anwendung finden können, sei es für Einzelpersonen, Haushalte, Geschäfte, Büros, Fabriken oder Städte.

Intelligente Uhren, Energiemanagement in Gebäuden, Umweltüberwachung und anforderungsabhängige Ampelsteuerungen sind nur einige wenige der vielen Anwendungsbereiche des Internets der Dinge, die durch die Verbreitung von intelligenten Geräten und kabellosem Internetzugang möglich gemacht werden.

„Durch die Möglichkeit, Objekte in der physischen Welt elektronisch zu kontrollieren und zu steuern, kann die datengestützte Entscheidungsfindung in neue Bereiche menschlichen Handelns integriert werden“, so der McKinsey-Bericht.

Seit der Jahrtausendwende werden im Rahmen des Smart-Government-Projekts in Dubai Behördendienste digitalisiert, um eine einfachere Kommunikation mit den Bürgern zu ermöglichen.

Wer schon einmal erlebt hat, mit welchem bürokratischen Aufwand es verbunden ist, beispielsweise nach Großbritannien oder in ein anderes europäisches Land zu ziehen, würde bestimmt die 2000 Behördendienste schätzen, die mittlerweile durch das Smart-Government-Projekt online und über Smartphone-Nachrichten verfügbar sind.

In Bereichen wie Handel und Export hat der Einsatz digitaler Technologien den Standort Dubai als Exportdrehscheibe weiter verbessert, sodass die Stadt nun über den effizientesten Hafen der Welt verfügt.

Diese ursprüngliche Vision entwickelt sich nun weiter − weg von herkömmlichen Systemen, die auf menschlichen Input über Touchscreens und Tastaturen angewiesen sind, hin zu Sensoren, die Daten sammeln und analysieren, um so städtische Dienstleistungsbereiche wie Gesundheit, Verkehrsregelung, Energieverbrauch, Abfall- und Schadstoffmanagement neu zu gestalten.


Dubai-Internet-City-Free-Zone-Community-(19)

Bühne frei für Dubais Smart-City-Initiative.


Diese beiden digitalen Projekte haben das Potenzial, Dubai lebenswerter und sicherer, Geschäftsvorgänge effizienter und Behörden einfacher erreichbar zu machen − und eine nachhaltigere Energie- und Wassernutzung zu ermöglichen.

Dazu sind große Investitionen in die IKT-Infrastruktur, insbesondere die Hardware erforderlich, die zur Vernetzung intelligenter Geräte oder Sensoren mit Computern notwendig ist.

Einige der größten Technologieunternehmen der Welt, darunter Microsoft, Cisco, Oracle und MasterCard, haben Niederlassungen in den Freihandelszonen eröffnet, wo sie Vorteile wie die Befreiung von Unternehmens- und personenbezogenen Steuern sowie die Möglichkeit zur vollständigen Rückführung von Kapital und Gewinn genießen.

Ihre Mitarbeiter in den Niederlassungen der Dubai Internet City, der Silicon Oasis und der Dubai Outsource Zone befassen sich mit Forschung und Entwicklung sowie industrieller Produktion.

Zudem ermöglicht ihnen die Präsenz in Dubai, regionale Märkte zu erreichen, in denen sowohl das verfügbare Einkommen als auch das Interesse an IKT-Produkten derzeit steigen.

Dubais Vorstoß in Bezug auf die Nutzung des Internets der Dinge schafft eine globale Smart City, die das Emirat zu einer technologisch innovativen Kraft macht.

Empfehlungen für Sie
Artspace Kunstgalerien in Dubai
Moderne Kunst aus dem Nahen Osten
Finden Sie zeitgenössische Kunst bei "Artspace"
Bechara Studio Kunstgalerien in Dubai
Ausdrucksstarke Malerei
Besuchen Sie das "Bechara Studio"
Beyond the Beach Geschäfte in Dubai
Für Wasserratten und Sonnenanbeter
Stöbern Sie im "Beyond The Beach"
Al Twar Center Geschäfte in Dubai
Klein aber fein
Besuchen Sie das "Al Twar Centre"
25% Rabatt im Burj Al Arab Aqua exclusives
25% Rabatt im Burj Al Arab