Dubai treibt seine ehrgeizige Nachhaltigkeitsagenda entschlossen voran

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Dubai wird grün https://www.visitdubai.com/de/business-in-dubai/why-dubai/news-and-insights/dubai-going-green-power 20190804T101600 20190820T154254:637019125746213826 Neuigkeiten und Einblicke Für eine Wüstenstadt ist Dubais internationale Vorreiterrolle als Standort grüner Technologiekonzerne und ökologisch gesinnter Investoren besonders bemerkenswert. Das Emirat ist auf dem besten Weg, 7 Prozent seiner Energie bis 2020 aus sauberen Energiequellen zu gewinnen, und will diesen Wert bis 2030 auf 25 Prozent und bis 2050 sogar auf 75 Prozent steigern. Das Emirat Dubai setzt bei seiner Energiegewinnung erfolgreich auf Nachhaltigkeit.

Für eine Wüstenstadt ist Dubais internationale Vorreiterrolle als Standort grüner Technologiekonzerne und ökologisch gesinnter Investoren besonders bemerkenswert.


Angespornt durch die besonderen Zielsetzungen und die förderliche Politik der Regierung strömen viele ausländische Unternehmen nach Dubai, um von den jüngsten Ausschreibungen und Programmen zu profitieren. Das Emirat ist auf dem besten Weg, 7 Prozent seiner Energie bis 2020 aus sauberen Energiequellen zu gewinnen und will diesen Wert bis 2030 auf 25 Prozent und bis 2050 sogar auf 75 Prozent steigern.


Der 50 Milliarden AED (13,6 Milliarden USD) teure und 77 Quadratkilometer große Mohammed-bin-Rashid-Al-Maktoum-Solarpark etwa bietet jede Menge Chancen für internationale Konzerne.


Als weltweit größter Solarpark an nur einem einzigen Standort ist das Projekt mit beträchtlichem Aufwand verbunden, darunter der Bau und die Versorgung mit Ausrüstung und Dienstleistungen. Der Park soll bis 2020 eine Leistungsfähigkeit von bis zu 1.000 Megawatt (MW) an sauberem Strom erreichen, und 5.000 MW bis 2030.


„Projekte wie dieses bringen den Markt wirklich voran. Inzwischen sehen wir, dass andere Länder Dubais Ansatz kopieren und von den günstigeren Preisen profitieren“, so Taher Diab, Strategie- und Planungsleiter des Dubai Supreme Council of Energy (SCE), auf der Konferenz MENA New Energy 2017 in Dubai.


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Shams Dubai setzt auf Sonnenenergie


Weitere Chancen bietet das Programm Shams Dubai der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA). Das Programm wurde ins Leben gerufen, um Immobilienbesitzer zu ermutigen, Solarstrom zu erzeugen und den Überschuss ins Netz einzuspeisen. Über 200 Gebäude wurden seit Beginn des Programms bereits mit Solarmodulen versehen.


„Wir werden zukünftig wohl einen Zuwachs dezentraler Solarprojekte beobachten können, da der Privatsektor nachzieht und die notwendigen kleinteiligeren Lösungen für die Kunden entwickelt, damit die nächsten Schritte zur Integration solarer Projekte erfolgen können“, so Martin Haupts, CEO der Phanes Group, die an einer Solarlösung für den in Dubai ansässigen Hafenbetreiter DP World arbeitet.


Unternehmen können sich zudem an einer Initiative für smarte Anwendungslösungen von DEWA beteiligen, die sich das Ziel gesetzt hat, bis 2020 über eine Million intelligente Stromzähler zu installieren und so das gesamte Emirat abzudecken.


DEWA gibt bei Elektroautos Gas


Hersteller von Elektrofahrzeugen und ihre Zulieferer können vom Green-Charger-Programm der DEWA profitieren. Mit dieser Initiative will das Versorgungsunternehmen seine Ladestationen für Elektroautos in ganz Dubai auf 200 verdoppeln.


Alle Regierungsorganisationen sind dazu verpflichtet, dass zwischen 2016 und 2020 mindestens 2 Prozent der Neuanschaffungen für ihre Fahrzeugflotte Hybrid- oder Elektrofahrzeuge darstellen. Dieser vorgeschriebene Prozentsatz wird bis 2030 auf 10 Prozent steigen.


„Ich glaube, dieses Programm hat bereits spürbare Ergebnisse hervorgebracht“, erklärt Diab.


„Wir setzen darauf, bis 2030 auf Regierungsebene einen Fahrzeuganteil von 10 Prozent zu erreichen. Das entspräche etwa 4.000 Wagen. Wir arbeiten zudem an einem Anreizsystem, um auch Privatkunden für Elektro- und Hybridfahrzeuge zu begeistern.“


Um die Energieversorgung weiter zu diversifizieren, baut die DEWA ein Pumpspeicherkraftwerk, das aufgestautes Wasser des Hatta-Damms in den Bergen nutzen soll. Das Projekt soll in fünf Jahren abgeschlossen sein und über eine Dauer von 60 bis 80 Jahren 250 MW produzieren.


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Der Dubai Green Fund unterstützt Ideen für saubere Energie


Derzeit werden 30.000 der insgesamt 120.000 Gebäude der Stadt energieeffizient umgebaut und 75 Prozent der städtischen Außenbeleuchtung bis 2030 durch effizientere Vorrichtungen ersetzt.


Um den Wandel zu einer grüneren Wirtschaft noch zu beschleunigen, hat die Regierung kürzlich den 100 Milliarden AED (27 Milliarden USD) schweren Dubai Green Fund auf den Weg gebracht, der verschiedenste Projekte unterstützen wird, darunter Solarinitiativen und Gebäudesanierungen.


Gleichzeitig entwickelt das Emirat die Dubai Green Zone, eine neue Freihandelszone, die etablierte und aufstrebende Unternehmen aus dem grünen Energiesektor zusammenbringen soll.


„Wir haben in kurzer Zeit einen Markt geschaffen, die nötigen Strukturen entwickelt und sehr vorteilhafte Preise [für Solarenergie] erzielt“, so Diab. „Das spiegelt nicht nur unsere Vision wider, sondern garantiert auch einen Ordnungsrahmen und eine dynamische Strategie für den Privatsektor und alle Beteiligten.“


Grüne Technologien werden in Dubai auch auf der Messe WETEX (Water, Energy, Technology and Environment Exhibition) und dem World Green Economy Summit großgeschrieben, die im Oktober stattfinden.


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