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Ramadan https://www.visitdubai.com/de/sc7/articles/ramadan-explained-daily-ritual 20200217T150130 20200217T154625:637175511853418062 Mehr anzeigen Ramadan ist ein äußerst spiritueller Monat für Muslime auf der ganzen Welt. Es ist eine Zeit der Einkehr, der spirituellen Arbeit an sich selbst und der verstärkten Hingabe und Verehrung. In Dubai nimmt der tägliche Rhythmus einen gemütlicheren Lauf und die Menschen halten inne, um über sich und das Leben nachzudenken. Jeder ist unabhängig von seiner Nationalität und Religion herzlich dazu eingeladen, mitzumachen. Erleben Sie den wahren Geist des Ramadan in Dubai

Ein typischer Tag in Dubai während des Ramadan


Der Ramadan, der neunte Monat des islamischen Kalenders, ist ein heiliger Monat und eine Zeit, zu der sich der ansonsten schnelle Rhythmus der Stadt verlangsamt. In diesem Jahr findet die Ramadanzeit von Ende April bis Ende Mai statt. Sie richtet sich nach dem islamischen Mondkalender und variiert von Jahr zu Jahr. Daher wird das genaue Datum erst kurz zuvor öffentlich bekannt gegeben.

Besuchen Sie Dubai zu Ramadan und erleben Sie eine ganz neue Seite dieses Emirats. Erfahren Sie mehr über die lokale Kultur, probieren Sie authentische emiratische Gerichte und nehmen Sie an den traditionellen Feierlichkeiten teil.


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Die frühe Mahlzeit: Suhoor


Gläubige Muslime reiben sich vor Sonnenaufgang gemeinsam den Schlaf aus den Augen, um zusammen zu beten und in Vorbereitung auf einen Tag des Fastens, der mit dem Morgengebet beginnt, ein Suhoor-Mahl einzunehmen.

Während das Suhoor-Mahl an Wochentagen daheim im Kreise der Familie zu sich genommen wird, kommen die Fastenden am Wochenende in den vielen Restaurants zu Dubais besten Suhoors zusammen, um sich noch vor den ersten Sonnenstrahlen und dem Fajar-Gebet zu stärken.


Das Fasten: Siyam


"Siyam" lässt sich frei mit "von etwas Abstand nehmen" oder "sich zurückhalten" übersetzen. Während des Ramadan sind Muslime angehalten, vom Essen, Trinken und Rauchen zwischen den Stunden von Sonnenaufgang und –untergang Abstand zu nehmen. Dabei geht es um mehr als nur den physischen Abstand, sondern auch um einen geistigen Abstand, zum Beispiel von schlechten Gedanken und Worten.

Das Fasten ist eine Art, den Körper und die Seele zu reinigen und sich abermals auf den Glauben und die Religion zu besinnen sowie Sühne und Dankbarkeit zu zeigen. Außerdem bietet das Fasten Gelegenheit, sich mit den weniger privilegierten Menschen in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen und sie durch Wohltätigkeitsaktionen zu unterstützen. An den heimischen Herden laufen die Herdplatten in stiller Vorbereitung auf den nächtlichen Iftar heiß.


Eine Frage des Respekts


Während des Ramadan sind Nicht-Muslime dazu aufgefordert, den Fastenden Respekt zu zeigen. Dies bedeutet insbesondere, auf das Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit zu verzichten. Die meisten Restaurants bleiben während der Fastenzeit geöffnet und bedienen ihre nicht-muslimischen Gäste in speziell abgeschirmten Räumlichkeiten bis die Dunkelheit einbricht und das Speiselokal wieder für jedermann zugänglich ist. Auch wird zur Fastenzeit in vielen Betrieben weniger Stunden gearbeitet, um den Fastenden mehr Zeit für die Familie und das Beten einzuräumen.


Wohltätigkeit: Zakat


Eine der fünf Säulen des Islam bildet die Wohltätigkeit, welche vor allem im Ramadan und bei den Eid-Festlichkeiten eine große Rolle spielt. In dieser Zeit organisieren die Regierung und verschiedene Organisationen in verstärktem Maße Wohltätigkeitsinitiativen, und auch der Einzelne tritt vermehrt hervor, um Bedürftigen zu helfen und die besondere Ramadan-Stimmung der Nächstenliebe zu verbreiten.


Die Offenbarung


Nach islamischer Auffassung ist der Fastenmonat Ramadan die Zeit, in der Allah dem Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) die ersten Verse des Korans offenbart hat. Daher lesen Muslime während des Ramadan jeden Tag ein Dreißigstel des Korans. So wird das heilige Buch am Ende der Fastenzeit ganz gelesen und rezitiert.


Das Fastenbrechen: Iftar


Wenn die Sonne untergeht (Maghrib), hält die Stadt für einen Moment inne bis die Kanonenfeuer das Ende des Fastens signalisieren und das Iftar-Fest beginnt.

Dubai schließt sich den Muslimen weltweit an, die ihr Fasten wie der Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm) mit einem Schluck Wasser und einigen Datteln brechen.

Die Tradition steht im Mittelpunkt; in Privathäusern wird man mit unübertrefflicher Gastfreundschaft empfangen und auch Hotels und Restaurants ziehen alle Register. Wunderschöne arabeske Zelte erleuchten die ganze Stadt während dieser Festessen.


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Die Gebete: Taraweeh


Isha (nächtliche Gebete) und Taraweeh (verlängerte Abendgebete) sind feste Rituale in der Ramadan-Zeit und während der letzten zehn Tage des heiligen Monats findet die Laylat Al Qadr (Nacht des Gebots) statt. Die Gebete dieser Nacht gelten so viel wie 1.000 Monate der Gottesverehrung.

Die Festlichkeiten und Gespräche dauern vor dem Hintergrund besonderer religiöser Veranstaltungen bis tief in die Nacht an. Parks, Märkte und Malls locken daher mit längeren Öffnungszeiten.

Aber schon bald lösen sich die Menschenmengen auf und man ruht sich aus, bevor früh am nächsten Morgen das nächste Suhoor ansteht.

Im Ramadan trifft sich die gesamte Gemeinde, um gemeinsam daran zu arbeiten, bessere Menschen zu werden. Nehmen Sie eine Einladung zu einem emiratischen Iftar-Mahl an. Sie werden einen einzigartigen Einblick in die Kultur der Region gewinnen. Und machen Sie sich nicht zu viele Gedanken darüber, ob Sie eventuell ein paar Kilos zunehmen werden...

Egal, ob Sie fasten, den Hilfsbedürftigen helfen oder ganz allgemein anderen Kulturen offen begegnen − wenn Sie Dubai während des Fastenmonats besuchen, werden Sie das Emirat von einer ganz besonderen Seite kennenlernen. Feiern Sie mit uns und begrüßen Sie Ihre Mitmenschen hier mit einem respektvollen "Ramadan Mubarak" (eine Grußformel, die soviel wie "Gesegneter Ramadan" bedeutet).

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