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Unser Urlaubstipp:
Dubais Meisterwerke
der Architektur

Bewundern Sie architektonische Innovationskraft und Ingenieurskunst
„Gleich der erste Eindruck ist so, wie Dubai gern wahrgenommen werde möchte: beeindruckend, sagenhaft – wow!“ So schreibt Jan Dimog in seinem Buch „Architekturführer Vereinigte Arabische Emirate“ über Dubais katapultartige Entwicklung. Sein Fazit: Das sichtbarste Zeichen für die Rekorde und den Glanz ist die Architektur. Hier stellt uns der Journalist fünf Meisterwerke der Architektur in Dubai vor und zeigt uns, dass die Gebäude viel über Ingenieurskunst, Innovationskraft und architektonische Pioniertaten erzählen.
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Die Lilie - Burj Khalifa

Der höchste aller Skyscraper

Die Lilie - Burj Khalifa

Der höchste aller Skyscraper

Den stärksten Winden trotzen

Der höchste Turm der Welt ist eine Blume. Aus der Ferne wirkt der kühl schimmernde Burj Khalifa wie ein fragiler Glanz-Stift in Platinsilber. Bei aller zierlichen Eleganz des an den Aufbau der Schönlilie Hymencallis angelehnten Turms übertrifft er alle Skyscraper, von denen es sehr viele in Dubai gibt, um Längen. Der 828 Meter hohe Turm wurde vom Chicagoer Büro SOM und dem Architekten Adrian Smith entworfen. Das enorme Gewicht tragen 850 Betonpfähle, die bis zu 70 Meter unter den Meeresspiegel getrieben worden sind. Die stufig angelegten Körper der drei Flügel verjüngen sich mit zunehmender Höhe, zugleich erfüllen die unterschiedlichen Ebenen und Formen die Funktion der „Verwirrung“ der Winde. Gefährliche Verwirbelungen können so vermieden werden. Eine Lilie, die auch den stärksten Winden trotzen kann.
Wussten Sie, dass…?
Wussten Sie, dass sich im 122. Stockwerk des Burj Khalifa das weltweit höchste Restaurant At.mosphere befindet?


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Segel setzen: Burj Al Arab

Ein Symbol für Dubai

Segel setzen: Burj Al Arab

Ein Symbol für Dubai

Luxusdestination ohnegleichen

„Der Turm der Araber“ wurde 1999 eröffnet und platzierte Dubai postwendend in das globale Bewusstsein als Luxusdestination. Hier sind mit der segelförmigen Kubatur Baukunst, Technik und Innenarchitektur auf ein Über-Niveau zusammengeführt worden. Das Gebäude wurde 300 Meter vor der Küste auf einer künstlichen Insel gebaut, der ersten in Dubai. Für die Stabilität des 321 Meter hohen Hotels trieb man 250 Betonsäulen bis zu 45 Meter tief in den Meeresboden. Die weiß-stählerne Stützkonstruktion besteht aus drei Pfeilern, die sich von einer V-Form am Boden erheben. Die offene Seite des dreieckigen Grundrisses ist mit einer 15.000 Quadratmeter großen Doppelschicht-Membranfassade ummantelt. Das Glasfasergewebe ist UV-Strahlen-resistent und unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Sandstürmen. Der Architekt Tom Wright erklärte, dass „der Kunde ein Gebäude wollte, das ein Symbol für Dubai werden sollte.“ Auftrag erfüllt.
Wussten Sie, dass…?
Wussten Sie, dass im Burj Al Arab ein Cappuccino, der mit echtem Goldstaub dekoriert ist, auf der Getränkekarte steht?
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Kunstvoller Hotspot: Alserkal Avenue

Kunstquartier für Kreative

Kunstvoller Hotspot: Alserkal Avenue

Kunstquartier für Kreative

Lokale und internationale Kunst

Das Gewerbegebiet Al Quoz zwischen Downtown und Marina könnte man leicht übersehen. Es gibt ein- und zweigeschossige Zweckbauten, alles wirkt geschäftig. In den vergangenen Jahren hat sich ausgerechnet hier eine Kunstinstitution etabliert, die über Dubais Grenzen strahlt. Hier sind lokale und internationale Kreative und namhafte Galerien im dichtesten Kunstquartier der Region versammelt. Alserkal Avenue wurde 2007 von dem Unternehmer und Kunstsammler Abdelmonem Bin Eisa Alserkal gegründet. Er legte den Grundstein für den Hotspot mit mittlerweile fast 30 Galerien, Ateliers, Designläden und Cafés. Und es wächst kontinuierlich. Denn 2017 hat hier auch das berühmte Office for Metropolitan Architecture (OMA) von Rem Koolhaas einen Kunstbau realisiert: das Concrete.
Wussten Sie, dass…?
Wussten Sie, dass dieses Zentrum für moderne Kunst das erste private Museum in Dubai, das Salsali Private Museum, beherbergt?
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Die Skulptur: 0-14 in Business Bay

Die „Raspel“ aus New York

Die Skulptur: 0-14 in Business Bay

Die „Raspel“ aus New York

Zusammenspiel von Licht und Schatten

Schnell hat sich der skulpturale Turm 0-14 als wegweisender Bau im neuen Quartier Business Bay etabliert. Einheimische Journalisten und internationale Architekturexperten loben den vom New Yorker Büro Reiser + Umemoto konzipierten Bau und titulieren ihn wahlweise als „Raspel“ oder „Käsehaus“. Die Betonhülle hat über 1000 verschieden große Öffnungen und ist zugleich auch das Tragwerk. Dadurch konnten die Planer die Innenräume stützenfrei, d. h. sehr großzügig und licht gestalten. Neben der Tragwerksfunktion ist sie sowohl Verschattungselement als auch Teil des Kamineffekts, da der Abstand zwischen ihr und der Glasfassade die natürliche Kühlung des 22-geschossigen Büroturms unterstützt.
Wussten Sie, dass…?
Wussten Sie, dass im Viertel Business Bay drei beliebte Dubai-Attraktionen zu finden sind: der Dubai Design District, die Bay Avenue und der Dubai Water Canal?
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Ikonenbau: Emirates Towers

Dubais dreieckige Doppeltürme

Ikonenbau: Emirates Towers

Dubais dreieckige Doppeltürme

Dramatisch-fantastische Ausblicke

Eins der wichtigsten Landmarken Dubais sind die Emirates Towers. Wer auf der Sheikh Zayed Road (SZR) gen Downtown und Marina unterwegs ist, kann die Doppeltürme nicht übersehen. In meinem Architekturführer habe ich dazu geschrieben: „die architektonische Grußgeste mit unverwechselbarem Dubaier Wow-Charisma“. Dass die Türme zu einem Wahrzeichen geworden sind, verdanken sie der Architektur von Hazel W. Wong. Zusammen mit NORR hat sie eine trianguläre Welt aus Symbolik und Präzision mit Halbbögen, Dreiecken und zylindrischen Formen entworfen: konsequent und klar. Der kürzere Turm beherbergt das Luxushotel Jumeirah Emirates Towers. Wer hier keine Übernachtung gebucht hat, sollte wenigstens für eine Kaffee- oder Teepause vorbeikommen. Im Atrium erschließt sich einem der Ikonenbau fast von allein, inklusive dramatisch-fantastischen Ausblicken.

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Autor:
Jan Dimog
Wohnort: Berlin
Beruf: Co-Gründer von http://thelink.berlin, Journalist, Fotograf und Drehbuchautor
Hobby: Kino und Kaffee trinken
Jan Dimog hat als Reporter und Redakteur für zahlreiche nationale und internationale Medienunternehmen gearbeitet. Sein Debüt-Dokumentarfilm „Countdown Afghanistan“ wurde auf arte ausgestrahlt. Zusammen mit dem Architekten Hendrik Bohle hat er http://thelink.berlin/ gegründet: das Digitalmagazin für Architektur und Stadtkultur aus Berlin. Ebenfalls in Kooperation mit ihm und mehrfach ausgezeichnet: der „Architekturführer Istanbul“ und „Architekturführer Vereinigte Arabische Emirate“ (DOM publishers). Bei der Recherche zum Buch haben ihn in Dubai die architektonische Innovationskraft und Ingenieurskunst beeindruckt. Hier wird Un- und Außergewöhnliches auf die Spitze getrieben. Wortwörtlich.
Wussten Sie, dass…?
Wussten Sie, dass die Emirates Towers durch einen 9000 m² großen Gebäudekomplex („The Boulevard“), der Restaurants und Geschäfte beherbergt, verbunden sind?


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